Bildarchiv - 1. Quartal 2017
Neujahrsmorgen Die Morgensonne hat den Dunst der kühlen Nacht fast vertrieben. Nur ein paar Erinnerungen an die Silvesterfeier liegen noch am Feldrand. Dort werden sie wohl auch verbleiben. Leider. |
Neuschnee Mit stoischer Ruhe stehen die Pferde und lassen sich beschneien. Sie könnten sich auch unter ein Dach stellen oder in den Stall gehen. Aber ihr dichtes Fell schützt zuverlässig. Das genügt ihnen völlig. |
Blick aus der Ferne Aus etwa drei Kilometer Entfernung (an der B1) entsteht beim Blick über verschneite Felder ein eigenwilliger Eindruck. Der Rathausturm scheint dicht bei den Häusern am südlichen Ortsrand von Neuenhagen bei Berlin zu stehen. Dazwischen liegen aber fast zwei Kilometer. In unserer Region einzigartig ist die Kombination aus Wasserturm und Rathaus. |
Leicht zerzaust Im letzten Herbst war es ein eigenwilliger farbenfroher Schmuck. Jetzt sehen diese Gallen (Schlafäpfel) nicht mehr so attraktiv aus. Früher legte man die Gallen in der Hoffnung auf besseren Schlaf unter das Kopfkissen. |
Rückzug Nun hat es einige Tage nicht geschneit und es soll demnächst etwas wärmer werden. Da sind nur noch Reste der Schneedecke zu sehen. Bis die meisten Pflanzen wieder austreiben und uns mit Blüten oder Blattschmuck erfreuen, wird es aber noch etwas dauern. |
Naturschmuck Ganz oben am Dach leckte die Sonne an Schnee und Eis. Das Tauwasserr fand einen Umweg abseits der Regenrinnen. Es landete auf der Kletterhortensie an der Nordseite. Dort war es kalt genug, um diesen Zierrat zu erzegen. |
Etwas zu kühn? Erst von einer soliden Schneedecke verborgen, ist diese Alpenveilchenblüte (Cyclamen coum) jetzt dem Frost fast schutzlos ausgeliefert. Einen gewissen Schutz bietet nur das Herbstlaub der Hainbuche. Es hilft aber nur der Knolle, nicht der schutzlosen Blüte. Jedenfalls hat diese Blüte deutlich Vorsprung vor den Winterlingen, da habe ich gestern die erste, auch noch geschlossene Blüte gesehen. |
Vorbereitung auf den Frühling Dieses Tagpfauenauge hat sich für seine Winterruhe eine Lücke zwischen Palettenresten ausgesucht. Mit der Tarnung passt es nicht so ganz. Aber dafür ist der Falter vor dem Häckselwerk eines Laubsaugers völlig sicher. Wenn ein paar warme Tage kommen, wird der Schmetterling uns bald als Frühlingsbote begrüßen. |
Es geht richtig los Mit dem Beginn etwas wärmeren Wetters zeigen sich mehr und mehr Winterlinge (Eranthis hyemalis). Auf dem Stiel steht nur ein Blatt, gekrönt von der kräftig gelben Blüte. Wie ein Röckchen umschließt das Blatt den Stiel. Bei trübem Wetter bleiben die Blüten geschlossen. |
Netzblattiris (Iridodictyum reticulatum) Etwas wärmeres Wetter und schon tauchen überall Farbtupfer auf. Bei der Netzblattiris halten sich die Blätter noch zurück. So entsteht ein falscher Eindruck. Die hier sichtbaren Blätter gehören zum Dickmännchen (Pachysandra terminalis). |
Immer wieder schön Sie ist ein ausdauernder Blüher, wird gern von Insekten besucht und fügt sich gut in fast jeden Garten ein. Das ist die Schneeheide (Erica carnea). Als Bodendecker kann man sie gut an sonnigen bis halbschattigen Plätzen einsetzen. |
Vom Regen erfrischt Jetzt ist die Zeit der Winterlinge vorbei. Auch die Krokusse haben ihren Höhepunkt schon überschritten. Das ist die richtige Zeit für die Leberblümchen (Hepatica nobilis), die Führung zu übernehmen. Das etwas regnerische Wetter scheint ihnen sehr willkommen. Jedenfalls sind ihre Blüten jetzt gleichzeitig überall im Garten zu sehen. Aber nur wenn die Sonne scheint, öffnen sich die Blüten völlig. Die Blätter auf dem Bild gehören zu den Alpenveilchen (Cyclamen coum). Die Leberblümchen lassen sich damit noch Zeit bis nach der Blüte. |
Ablösung in Gelb Jetzt werden die Krokusse von anderen Frühlingsblühern abgelöst. Mit ihrem kräftigen Gelb sind die Kleinen Gartennarzissen (Narcissus minor) nicht mehr zu übersehen. |
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